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News

HIM live bei Rock am Ring und Rock im Park - seid dabei!

07.04.2010

Während die fünf Finnen zur Zeit die U.S.A. und Kanada live rocken, können wir uns hier schon mal auf die Festivalsaison mit HIM freuen. Seit kurzem stehen nämlich auch "Rock am Ring" und "Rock im Park" auf ihrem Tourplan! Hier könnt Ihr Tickets für Rock am Ring gewinnen!

Während die fünf Finnen zur Zeit die U.S.A. und Kanada live rocken, können wir uns hier schon mal auf die Festivalsaison mit HIM freuen. Seit kurzem stehen nämlich auch "Rock am Ring" und "Rock im Park" auf ihrem Tourplan!

Bis dahin könnt ihr euch die Wartezeit mit dem neuen Clip zu "Scared To Death" aus dem aktuellen Longplayer "Screamworks: Love In Theory And Practice" vertreiben, oder aber bei der "Scared To Death"- Competition mitmachen, bei der es zwei Rock am Ring - Tickets zu gewinnen gibt! Und wer weiss, vielleicht dürft Ihr Ville & Co ja auch noch backstage treffen...:-)

Wie das geht? Ganz einfach: Lasst uns wissen, in welchen Situationen Ihr schon einmal "Scared To Death" wart. Sei es in der Achterbahn, alleine im Wald, bei Gewitter in den Bergen...wir wollen Eure Geschichte wissen. Diese hinterlasst Ihr einfach als Kommentar unter dieser News - unter allen Einsendern werden dann die Tickets verlost.

Und wer wissen will, was HIM in weiter Ferne erleben, sollte das Tourdiary auf www.rockhard.de und www.sonicseducer.de checken. Dort gibt es immer wieder News und Stories rund um das aktuelle Tourgeschehen.

Weitere Infos findet ihr wie immer auch unter www.heartagram.com.

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Scared To Death

Kommentar von vhugi am 31.05.2010 14:24
Als ich eine Outbacktour in Australien gemacht habe, wollte ich natürlich auch eine Quad bike tour durch die Wüste machen, obwohl mein Vater es zu gefährlich fand. Schließlich ergab ich mich dem Gruppenzwang meiner Freunde und fuhr mit. Blöderweise hatte mein (übrigens ziemlich altes) Quad eine Lenkstörung, wodurch ich somit bei ca. 60 km/h ins schwanken geraten bin, nicht mehr gerade aus lenken konnte und dann gegen einen Holzzaun gerast bin, sodass ich mich mit meinem Quad überschlagen habe. Zum Glück konnte ich noch abspringen und habe danach nur noch benommen den verschrotteten Quad neben mir liegen sehen. Das hätte auch verdammt schief gehen können und ich war noch den ganzen Tag Scared to Death!

Scared To Death Erlebnis

Kommentar von Melli1990 am 28.05.2010 10:37
Ich war Scared To Death als ich neulich bei Shoppen ganz viele tolle Klamotten gefunden hatte und dann gemerkt habe, dass mir genau 30 Cent fehlen... und dann hatte ich auch noch die Geheimzahl von meiner Bankkarte vergessen vor lauter Aufregung :D ... dann musste ich schmerzerfüllt ein Kleidungsstück da lassen!

Scared To Death

Kommentar von nager am 26.05.2010 15:56
Ich war Scared To Death als ich mit ein paar Freunden im Wald verstecken gespielt habe. Ich war etwa 12 und es war nachts, im Wald also sehr dunkel. Ich und ein Freund sollten die anderen beiden suchen. Als wir durch den Wald gingen, hörten wir plötzlich ein Geräusch vor uns und zwei Wildschweine rannten dann knapp 10 Meter an uns vorbei. Wir hatten extreme Angst, da wir schon Geschichten gehört hatten, wie Wildschweine Menschen töteten. Als die Wildschweine vorbei waren sind wir so schnell wie möglich aus dem Wald raus und nach hause. Zuhause machten wir uns sehr große Sorgen um unsere Freunde im Wald. Nach etwa einer Stunde kamen die aber unbeschadet zuhause an.

Scared to Death

Kommentar von boedefeld am 25.05.2010 15:14
Ich war scared to Death, als im Herbst letzten Jahres unser Trockner mitten in der Nacht Feuer gefangen hat. Ich war zum Glück noch wach und habe plötzlich Rauch gerochen. Hab dann den brennenden Trockner unten im Keller entdeckt, schnell Schwester+Mutter geweckt und noch versucht zu löschen. Vergebens. Die Feuerwehr kam und hat alles gelöscht und ich hab die Nacht mit Rauchvergiftung im Krankenhaus verbracht...

Buuum

Kommentar von kfcfan am 20.05.2010 10:19
Als ich in der Ausbildung zum Chemielaboranten war stand ich gerade am Waschbecken und trocknete ein Thermometre ab. Dabei schaute ich durch das Fenster nach draußen. Und ca 150m entfernt....Buuum. Ein Feuerball und schwarzer Rauch. Die Fensterscheiben haben gerappelt. Zwei Minuten später eine weitere Explosion. Man hörte schon die Feuerwehr kommen. Und die nächste Explosion. Da hat man echt alles in der Hose hängen, weil man nicht weiß soll man jetzt raus renne (gefährliche Dämpfe etc...) oder doch lieber drinnen bleiben.(Dämpfe durch die Lüftung etc...). Was war passiert. Es sind drei Fässer mit Testbenzin explodiert. Glücklicherweise konnten sich die Mitarbeiter noch in Rettung bringen und es sind auch keine gefährlichen Dämüfe entstanden. hat mir trotzdem bewußt gemacht, dass ich nicht mit lauwarm Wasser arbeite.

Crash mit dem Motorrad

Kommentar von UBootkaleu am 13.05.2010 01:03
Ich hab eine Tour durch die Eifel gemacht.
Auf dem Rückweg fuhr ich hinter einem LKW und hab in die Gegend geglotzt.
Als ich wieder nach vorn gesehen habe, sah ich nur noch riesig große leuchtend rote Bremslichter!
Mir ist das Herz in die Hose gerutscht!
Vollbremsung, auf der Nase gelegen, Karre kaputt!
Toller Ausflug!

Geisterhaus

Kommentar von digressy am 06.05.2010 16:01
Als ich noch im Haus meiner Eltern wohnte, hatte ich ne super Idee: Entlang der Straße gab es ein ewig leerstehendes und zerfallenes Haus. Es wurde bereits mehrfach verkauft aber die Renovierungsarbeiten blieben jedes Mal stehen und es wurde erneut verkauft. Um meiner besten Freundin einen Streich zu spielen schlug ich vor "ein Abenteuer" zu erleben. Wir sind dann nachts durch die Sträucher und das Geäst des Gatens gekrakselt um auf der Hinterseite ein kaputtes Fenster zu finden, wodurch wir hinein kletterten. Überall standen Dämmstoffe herum, teilweise die Packungen aufgerissen und einfach stehen gelassen...Diebe laufen doch normalerweise nicht einfach weg, dacht ich mir. Wir haben uns vorgearbeitet in die nächsten Räume ...Die Wände waren verschmiert und überall lagen Decken rum. Als wir im Gang waren, hörte ich zum ersten Mal seltsame Geräusche und hab meine Freundin natürlich damit erschreckt, auch um mich selbst zu besänftigen. Vor Angst ist sie hochgerannt, ich hinterher. Die Geräusche haben aber nicht aufgehört, ein rumwühlen und stampfen. Oben sind wir dann ins nächste Zimmer und durch die kaputte Tür auf den Balkon, dann ins nächste Zimmer. Wir haben dann endlich das Zimmer gefunden, in dem der Dachboden Zugang war und haben die Luke aufgemacht und die Leiter runtergezogen. Ganz flott (und zwar richtig! flott) sind wir hoch, haben die Leiter hochgezogen und muchsmäuschenstill gewartet...gewartet und gewartet...Das meiste des Dachbodens war verwest, überall konnte man Himmel durch die Löcher in der Decke sehn, Gott sei Dank! Ich kann mich nicht erinnern da noch geatmet zu haben, ich hatte nur mein Herzschlag im Ohr.
Wir blieben bis zum Morgen dort drinnen(Die Taschenlampe hatten wir direkt ausgemacht....was man halt so amcht, wenn man Todesangst hat...ausmachen, Luft anhalten und hoffen, dass es vorbeigeht), bis es hell und sicher war. Was das Geräusch war, kann ich nicht sagen, vll. Randalierer, vll. Obdachlose...das Haus ist mittlerweile erneut verkauft worden. Ich auf jeden Fall hab seitdem genug von nächtlichen Ausflügen in verlassene Häuser!

In Ohnmacht gefallen

Kommentar von iloveVilleValo4eva am 06.05.2010 15:46
Als ich 9 War wohnte ich in einen kleinem Dorf und ich spielte immer mit meinem Bruder und seinem Freund auf einem Hügel fangen. Der Hügle war sehr steil aber das hilt uns damals nicht auf-leider...
der Freund meines Bruder musste fangen und er rannte mir hinterher,ich den Hügel runter. Als ich merkte das es zu steil wurde schrie ich die ganze zeit: "STOOP!! ES IST ZU STEIL!!
doch ihn hilt das nicht auf und er rannte mir weiter hinter her.
Ich konnte nicht aufhören zu rennen, stolperte und schlug auf dem Boden auf und machte noch ein paar Purzelbäume und lag dann flach auf der wisse und k´bekamm kein Ton raus und dann Passierte es:
Der Freund konnte auch nicht langsamer werden und rannte mir übers schlüsselbein :((
Ich sag euch das tat sau mäßig weh!
Ich schrie, spürte nur noch den schmerz... bis mir schwarz dann vor den Augen wurde.
ABer das war dann irgentwie wie bei einem TRaum.
Den schmerz spürte ich nur noch ganz leicht und ich sah wie eizele Bilder vor mir auftauchten- Leute sagen ja das einem bei solchen mom das lebenen noch einem wie bei einem Film vorbeiläuft.- das war auch so bei mir.
Dabei war es doch nur ein bruch :/
als ich auf wachte lag ich immer noch auf der wiese ich dachte ich wär ganz alleine auf der welt weil ich nix hörte und nur den Himmel sah . Ich sag euch sowas ist richtig schrecklich!!
Zu meinem Glück haben die anderen meine VAter geholt und wir sind sofort ins Kranken Haus gefahren.
"Scared to death".

die Geister die ich rief :)

Kommentar von living_target am 04.05.2010 23:42
Hallo!!
Also im zarten Teenie-Alter meinten wir Mädels mal unbedingt ausprobieren zu müssen, was es denn mit diesem ominösen Gläserrücken auf sich hat. Eigentlich wissend, dass das ganze nur Humbug ist saßen wir letztendlich doch mit großen Augen da. Irgendwann meldete sich halt ein Dr. Meuser, Zahnarzt aus Recklinghausen und meinte uns erzählen zu müssen, dass er ein böser Geist ist... ja klaaar! Wir machten uns ne Weile drüber lustig, der Dr. schrieb immer beleidigendere Sachen und dass er uns was antun wolle etc... und in einem kurzen Moment der Stille unter uns kam plötzlich ein lautes Geräusch hinter dem Sofa her... Dort stand ein CD-Ständer und das Geräusch klang so, als ob jemand mit einem Finder von unten nach oben an den CD-Hüllen entlang streicht. Wir alle schrien los, sprangen auf, das Glas und zwei Kerzen flogen vom Tisch und rollten in verschieden Richtungen. Umso weniger ich an den Kram geglaubt habe, umso ängstlicher war ich dann am Ende!!!
Drei, vier Monate später bekamen wir dann neue Nachbarn... die Familie Mäuser!! (zwar anders geschrieben) und der Vater war Zahntechniker. Weicht zwar leicht von unserem "Geistergespräch" ab, war aber trotzdem ziemlich spooky für mich. Gott sei Dank haben wir selbst dann nicht mehr lange dort gewohnt und ich konnte wieder beruhigt schlafen ;)

Besessen

Kommentar von Lacrimae am 04.05.2010 16:35
Ich musste bisher glücklicherweise noch nie ernsthaft um mein Leben fürchten. Aber eine Sache hat mich mal richtig erschreckt:
Ich war zusammen mit meiner Tante zu Besuch bei meiner Oma im Ausland. Meine Tante schlief in dem Bett, in dem vor kurzem mein Opa gestorben war und vor dem Einschlafen hat sie sich einen Bildband mit Aufnahmen von verstorbenen Verwandten angesehen. Gegen 3 Uhr nachts wurde ich durch ein unglaublich gruseliges Geräusch geweckt. Meine Tante murmelte im Schlaf mit sehr lauter, tiefer Stimme. Es hörte sich an, als wäre sie besessen. Solche Töne, die immer lauter wurden, habe ich noch nie gehört. Total verwirrt, da noch im Halbschlaf, hatte ich Angst, das irgendetwas Schreckliches mit ihr geschieht. Mein Schrei hat das gesamte Haus aufgeweckt, auch meine Tante und damit war der Spuk vorbei. Ich konnte diese Nacht nur mit Licht weiterschlafen und das mit Anfang 20.
Ich glaube nicht an Geister, aber nach dieser Geschichte habe ich ziemlich gezittert. Ja ich war "Scared to death".

Wachstation

Kommentar von Armin69 am 03.05.2010 23:14
Ich muß eins von dreien auswählen.Als ich ca.16 war und noch sehr dumm,dachte ich wenn ich mir bei meiner Oma ein paar Tabletten klaue und die dann mit viel Bier runterspüle giebt mir das einen ganz tollen Kick.Das Zeug hat nicht gewirkt,und ich war ja Oberschlau.Hab ne Handvoll nachgelegt mit noch ein paar Bier.Ich wurde dann heim gebracht.Bin vom Auto ausgestiegen.Das Auto fuhr weg und bei mir ging das Licht aus.Meine Klamotten waren ums Haus herum verstreut und mein Vater hat mich früh bewußtlos sitzend bei ca.12 Grad plus im Bach gefunden.Ich erwachte im Krankenhaus bei den halb toten.Notausgänge.Herz Lungen Maschinen und ich mittendrin.Scared to death.

Scared to Death

Kommentar von ChrisIsLegend am 02.05.2010 19:00
Als ich noch im jungen Alter nichts davon wusste, dass ich scheinbar keine Nudeln und kein Reis Essen sollte. Nach ständiger Übelkeit kam es irgendwann danach zu einem Kreislaufkollaps & laut Klinik war ich eine kurze zeit tot.
Das nenne ich auch noch im Nachhinein "Scared to death".

"Scared To Death"

Kommentar von JK am 29.04.2010 16:50
als ich vor einiger Zeit aufwachte und mich mitten in der Nacht, barfuss stehend, auf der nebligen Wiese vor unserem Haus wiederfand - ich muss wohl schlafgewandelt sein - der Schreck meines Lebens hat aber glücklicherweise nicht zum Tode geführt ;) !!!

Scared to Death

Kommentar von DerriusIG am 27.04.2010 13:01
SO richtig "scared to death" war ich als ich letztes mal in meinem schwarzwaldferienhaus war das ganz allein im wald steht. Bevo ich schlafen gegangen bin ahbe ich den Horrorfilm "der Nebel" angeschaut und konnte dann auch erst mal nich einschlafen.
Als ich am nächsten morgen aufgewacht bin war alle neblig, keine 3 m sicht und ich hab mich 2 stunden nicht aus meinem bett getraut bis der nebel sich verzogen hatte...

psychatrie

Kommentar von fragile am 26.04.2010 19:21
ich war 'scared to death' als ich das erste mal eine psychatrie betreten musste und mich direkt inmitten von schizophrenen,alkoholikern,depressiven und menschen mit sonstigen neurosen befand

"Noch drei Tage"

Kommentar von Infernalmelody am 26.04.2010 15:22
Ich habe schon öfter Sachen geträumt, die dann kurz darauf so ähnlich passiert sind. Deswegen war ich im wahrsten Sinne des Wortes "scared to death" als ich vor einigen Monaten im Traum mit meiner Oma geredet habe, die mir dann plötzlich mit ernstem Ton sagte "In drei Tagen hast du Zugang zum Reich der Toten". Ich fragte "werde ich sterben?". Sie sagte nüchtern "Ja."
Dann bin ich aufgewacht...und drei ganze Tage lief ich mit diesem beklemmenden Gefühl herum, dass es wirklich passieren könnte. So ähnlich, als hätte ich das Video von "the Ring" gesehen...ist übrigens mein Lieblingsfilm ;-)

Den Schock meines Lebens...

Kommentar von eifelmini am 24.04.2010 16:00
...hat mir vor ein paar Wochen meine Mutter eingejagt. Meine Oma wird in diesem Jahr 80, ist an Alzheimer erkrankt und hat sich einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen.
Da ich weiter weg wohne, hatte ich meine Omi schon seit Weihnachten nicht mehr gesehen, ich wusste nur von Telefonaten mit meiner Familie, dass ihr Zustand nicht gut war... Als ich an Ostern zu meiner Family gefahren bin, meinte meine Mutter dann: "Komm, wir fahren mal ins Seniorenheim nach Oma gucken und dann entscheidest du, ob wir ein paar Tage weg fahren können. Wenn was ist, du bist ja hier..." Als meine Mutter dann auch noch meinte "Die Patientenverfügung liegt im Heim und die Nummer vom Beerdigungsinstitut ist XXXX", das musste ich erstmal verkraften! So geschockt und fertig mit der Welt war ich noch nie.
Als wir aber dann bei meiner Oma waren, habe ich gesehen, dass es ihr, Gott sei Dank, nicht so schlecht geht, wie ich nach dem Gespräch mit meiner Mutter erwartet hatte...

Nachts den Wasserfall runtergefallen

Kommentar von Bieberbruda am 23.04.2010 19:15
Als ich letztes Jahr Urlaub in Costa Rica gemacht habe sind wir nachts zu heißen Quellen baden gegangen. Das war ein Fluss mit recht starker Strömung und einem Wasserfall. Uns wurde noch gesagt dass wir aufpassen sollen, dass wir nicht den Wasserfall herunterfallen weil wir dann nicht mehr wiederkommen würden. Und auf einmal reißt mich die Strömung mit. Ich habe um mich geschlagen um mich irgendwo festkrallen zu können, aber alles war algig und als ich bemerkt habe wie meine Füße über den Rand des Wasserfalls geragt haben war ich im wahrsten Sinne "scared to dead" - ich habe wirklich gedacht ich müsste jetzt sterben. Zum Glück bin ich nur mit den Füßen auf einen Felsen geknallt, konnte mich da festkrallen und wieder hochklettern....

When inanity and fortune embrace

Kommentar von schlambina am 20.04.2010 18:14
Meine Geschichte ist weniger spektakulär und fand auch nicht im
Ausland statt. Sondern eigentlich direkt vor meiner Haustür,
was die Angst für mich auch heute noch realer und fassbarer
macht. Es ist schon ein paar Jahre her, aber mir gefriert
immer wieder das Blut in den Adern.
Es trug sich zu, als ich noch Schüler war - als ich mich
also noch tagtäglich in Herrgottsfrühe auf mein Fahrrad schwang,
um zur schule zu kommen. Ich fuhr mit einer Freundin. Aus
Prinzip trugen wir nie Helme und generell achteten wir nicht
sonderlich auf Sicherheit. Wir dachten uns immer, "Wer die
Stützräder nicht mehr braucht, der braucht Nichts mehr." Tja,
grundsätzlich mussten wir über eine in drei abzweigende Kreuzung.
Und da die immer sehr befahren ist, vor allem morgens, im Berufsverkehr,
wenn sich alle Welt auf den Weg zur Arbeit macht, fuhren wir
ab und zu auf dem Fußweg, um die Kreuzung sicherer überqueren zu können.
So auch an diesem Tag. Wir fuhren auf den Fußweg, ich vorneweg, meine Freundin hinter mir.
Und während ich am Fahren bin, sehe ich ein Auto kommen, spiele ich noch mit dem Gedanken blitzschnell
die Straße zu überqueren und setze aber just in diesem Moment zu einer
"Not"-Bremsung an, weil ich sah, dass es dann doch knapp bzw. nahezu unschaffbar gewesen
wäre. Meine Freundin, die genau hinter mir fahrend Nichts von den
Hin-und Herüberlegungen in meinem Kopf ahnte, konnte nicht schnell
genug bremsen, fuhr sozusagen von hinten volle Kanne gegen mein Rad,
schob mein Fahrrad so auf die Straße und brachte mich zeitgleich
zu Fall. Es waren Momente, in denen ich mein Herz so laut
und wild schlagen hörte wie noch nie. In den ersten Sekunden war
ich völlig weggetreten, als ich die Augen aufmachte, fand ich mich
liegend auf der Straße wieder, Blick gen Himmel. Doch mir offenbarte
sich nicht der Himmel, sondern die komplette Unterseite eines
Autos, dass nicht einmal 10 cm an meinem Kopf vorbeiraste.
Das Auto war - weiß Gott wie - wenn auch verdammt knapp, ausgewichen.
Aber der Schock, die Sekunden, dieses Revue-Passieren meines ganzen Lebens in diesen
wenigen Augenblicken, die sich jetzt nicht einmal mehr so
besonders anhören, waren bis jetzt das mit Abstand Schlimmste
und vermutlich auch das fast schon nahtodartigste, was ich
bis jetzt erlebt hab.
Ich war wirklich "scared to death" - von meiner Freundin ganz
zu schweigen, die hysterisch geweint hatte und deren Entschuldigungen
heute noch in meinen Ohren liegen.

Scared To Death

Kommentar von Dumdidum am 18.04.2010 16:49
Vor einigen Jahren war ich mit einer Gruppe in Guatemala unterwegs, was einige krassere Erfahrungen mit sich brachte: brütende Hitze, eine Schießerei direkt hinter unserem Bus, einen Heiratsantrag von einem Wildfremden...
Doch all das war nichts gegen das, was ich erlebte, als wir am Ende der Reise noch für ein paar laue Tage an der wunderschönen Pazifikküste mit ihrem schwarzen Sand entspannen wollten.
Die Guatemaltekos hatten uns vor dem tückischen Pazifik gewarnt und erklärt, dass der Strand nicht überwacht wird und wir auf keinen Fall weiter rausschwimmen sollten. So richtig ernst genommen haben wir das nicht - konnten wir nicht alle auf uns selbst aufpassen?
Am ersten Nachmittag hatten sich die Jungs alle weiter ins Wasser gewagt, während die meisten Mädels sich damit begnügten, nur ein paar Meter hineinzugehen. Die meisten. Ich hatte keine Lust auf Ufergeplansche und mein Ehrgeiz war angestachelt - ich schwamm den Jungs hinterher. Anfangs war es sehr amüsant mit dem Rumalbern, Wellentauchen, Tunken und so weiter - bis es zu Dämmern anfing und wir raus wollten. Das war nämlich nicht so leicht wie gedacht, obwohl wir in der seichten Uferzone geblieben waren und fast überall stehen konnten.
Es gibt dort zwei Strömungen: die an der Oberfläche zum Strand hin und die tiefere, bei der das Wasser zurückläuft. Diese ist die bei weitem stärkere und so kam ich nur schwer vom Fleck, weder schwimmend noch gehend. Die Strömung drückte mich mit einer solchen Wucht in den Ozean hinaus, dass ich ständig dagegen ankämpfen musste und trotzdem kaum etwas ausrichten konnte. Als meine Kräfte zu schwinden begannen stieg in mir leise Panik auf. Als ich nach den anderen schrie und sie mich wegen des ohrenbetäubenden Tosens nicht hörten, war ich wirklich Scared To Death. Wie es sich anfühlte, mit dem Tod zu ringen, ist unbeschreiblich. Für einige Minuten schrie, heulte und kämpfte ich mich so vorwärts und wusste dabei, dass ich es nicht schaffen würde. Nicht alleine.
Schließlich hörte mich einer meiner Freunde doch, hechtete zurück und half mir. Ich wurde rausgezogen, spuckte Unmengen von Wasser und war völlig erschöpft.
Am nächsten Tag bin ich wieder ins Meer gegangen - aber nur ganz am Rand...
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