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Am 08. März gaben sich Ville Valo & HIM im Hamburger Docks die Ehre und hatten allerfeinsten Lovemetal im Gepäck. Einige Bilder von dem Auftritt findet ihr hier.
Das war ein Spektakel! Am 12. Februar fand eine MySpace-Secret-Show mit unseren finnischen Freunden HIM in Berlin statt. Und was soll man sagen? Der Ansturm war groß - es wurden ...
Allein der Titel verdient Beachtung: „Screamworks: Love in Theory and Practice“, haben HIM ihr heute, 12.02., erscheinendes neues Album getauft. Keine Frage – HIM wissen auch ...
Was wären die Feier- und Ehrentage des Jahres nur ohne Ville Valo ?! Genau: Langweilig! Zuletzt zu Weihnachten erfreute uns der HIM -Frontmann mit einer humorvollen ...
Noch zwei Tage, dann ist HIM -Day, denn am 12.2. erscheint endlich das siebte Werk "Screamworks: Love in Theory and Practice" in Deutschland. Ein ordentliches und dynamisches ...
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HIM Reviews

Cover VenusVenus Doom

Geliebte Hammer-Studio-Movies! Die berühmte britische Film-Firma schuf in den sechziger und siebziger Jahren des Vorjahrhunderts eine große Anzahl noch heute geliebter Horror-Streifen. Einige Gesichter haben sich gar auf ewig ins kollektive Pop-Gedächtnis gebrannt, so etwa Christopher Lee als Dracula und der charismatische Peter Cushing als sein ewiger Widerpart van Helsing. Spannenden und gelungenen Grusicals wie die Werwolf-Mär "Der Fluch Von Siniestro" stehen allerdings auch Trash-Granaten des Kalibers "Dracula Jagt Mini-Mädchen" und die friedhofsneblige Gruft-Verführung "Nur Vampire Küssen Blutig" gegenüber.

Doch ob wohligen Schauder verbreitend oder mal nicht ganz so gut gelungen - die Hammer-Kundschaft konnte sich immer darauf verlassen, zu bekommen, was sie suchte. Ähnlich verhält es sich bei den finnischen Rockern HIM um Frontmann Ville Valo. Deren neuestes Opus "Venus Doom" bietet zwar allerlei wohlfeilen Gothic-Grusel - aber auch mal einen mit nicht so sicherem Händchen angesetzten Song-Eichenpflock ins erwartungsfroh schlagende Vampir-Herz. Weiterlesen.

Cover Dark LightDark Light

Und wieder stehen sie vor Gericht. Furchtlos und mutig geht Fronter Ville Valo den Restangeklagten vorneweg. Selbstbewusst wie eh und je. Sein Gesichtsausdruck ist ernst, doch relativ entspannt.

Angsteinflößend murmelt sie als vielstimmige Masse, die illustre Schar aus Anklägern und Geschworenen samt erbarmungslosen Richtern: Vertreter des gemeinen Feuilleton zwischen Birmingham und Bottrop. Langjährige Bewunderer aus Helsinki, neue Fans aus Radolfzell. Die schöne, jahrhundertealte Carmilla Karnstein, vampirgerecht blass-vornehm strahlend, wagt ein verstecktes Lächeln. Ungarns Blutgräfin Elisabeth Bathory wartet nur auf einen Urteilsspruch, um jenen Mann mit der Axt vorzuschicken, dessen schwielige Hand schon längst liebevoll über die Schneide streichelt. Vergrämte Albenvernichter der Independentpresse nicken ihm wohlwollend zu. Vertreter von Boulevardgazetten platzieren bereits vorbereitend ihre abgenutzten Satzbaukästchen. Bram Stoker lehnt gelassen an der Balustrade und flirtet unverholen mit Mary Shelley.
 
Auf der Anklagebank liegt es dann, funkelnd und verführerisch: "Dark Light", das mittlerweile sechste Album der finnischen Gothrock-Ikonen HIM. Ville Vallo löst sich aus dem Halbschatten, öffnet das Jewelcase, legt die schimmernde Scheibe in den bereitstehenden Player. Der Prozess beginnt. Weiterlesen.